Ausgebrannt und noch vier Tage

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Ausgebrannt und noch Vier Tage, Dann ist es geschafft und 31 Tage Urlaub sind angesagt. Selten habe ich mich auf meinen Urlaub so gefreut wie aktuell.

Leer, Antriebslos ich würde sagen Ausgebrannt trifft es am besten. Ich merke auch wie das Jahr 2020 immer mehr zur Belastung für mich wird und mehr und mehr frustriert.

Mittlerweile ist zwar vieles wieder, mit beachten der Allgemeinen Hygiene und Abstands Regeln machbar. Aber entspannt ist anders. Dies liegt nicht an den Regeln, sondern an den wenigen Unvernünftigen in diesem Land !

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Arbeiten bis 64 ? Undenkbar.. Franzosen zeigen die Rote Karte

Während in Deutschland unter anderem die Deutsche Bundesbank die Rente mit fast 70 Jahren fordert, rudert die Französische Regierung als nun mit der Rente ab 64 Jahren zurück. Wochenlang wurde seit Anfang Dezember 2019 gestreikt, das Land nahezu Stillgelegt.

In Deutschland undenkbar, weil es Verboten ist das Gewerkschaften zu politischen Streiks oder sogar zum Generalstreik aufrufen dürfen. Aber haben es die Franzosen nun mit ihrem Rentensystem besser getroffen als wir Deutschen ???

Ich denke beide Systeme haben die gleichen Probleme. Der frühere Renteneintritt in Frankreich fordert seinen Preis. Während Arbeitnehmer & Arbeitgeber in Deutschland 9,3 % Rentenbeitrag zahlen, führt der Französische Arbeitnehmer 11,2 % und die Arbeitgeber nochmal 16,3%. Zusätzlich haben sich über Jahrzehnte in Frankreich über 40 unterschiedliche Rentensysteme gebildet, die der Französische Präsident mit seiner Reform vereinheitlichen möchte.

Herr Macron möchte ein Punktesystem einführen, ähnlich wie es dies bei uns in Deutschland bereits gibt. Wer hier in einem Jahr soviel verdient und natürlich Beiträge gezahlt hat wie der Durchschnitt aller Beitragszahler. Während ein Entgeldpunkt in Deutschland 33,05 € wert ist, gilt für den Osten 31,89 €. Und diese Punkt ergeben am Ende die Rente.

Das diese Rente dann nochmal versteuert werden muss sobald die Jahresbruttorente den Grundfreibetrag übersteigt kommt dann auch noch hinzu. Und wenn das Finanzamt auffordert eine Steuererklärung abzugeben sollte jeder Rentner schnell reagieren, da ansonsten die steuerliche Situation geschätzt wird.

Also möchte Herr Macron mit dem Punktesystem anreize schaffen um länger Arbeiten zu gehen, während der Franzose Angst hat seine Privilegien die sich mit unter bei den über 40 Rentensystem gebildet haben zu verlieren.

Ich persönlich bin nicht gegen den Sozialstaat, und auch klar der Meinung wer 30, 35 oder über 40 Jahre in die Kasse eingezahlt hat, mit bereits versteuerten Beiträgen, sollte auch eine Vernünftige Rente bekommen. Noch besser wäre es das gesamte Rentensystem zu überarbeiten und die Vorsorge jedem selbst in die Hand zu geben. Natürlich wird der ,,Ich lebe heute und die Rente ist noch weit weg“ Deutsche später dann in die Röhre schauen. Aber den letzten beiden Beißen die Hunde.

Aber mit einem Finanzminister der sein Geld noch auf dem Sparbuch hat, mit Finanztransaktionssteuer um die Ecke kommt die genau diejenigen Trifft die sich über das alter Gedanken machen und nicht die Optionszocker, wird da nicht viel passieren.

Die Generation, der Aktienmarkt ist was Böses stirbt nach und nach aus, Internet, Social Media und gute Buchautoren sorgen für die Finanzielle Weiterbildung, die meiner Meinung nach bewusst in den Schulen klein gehalten wird. Mal sehen wann der erste die Rente mit 80 fordert, weil immer mehr Jugendliche die heute in die Ausbildung gehen, auf den Weg zur Finanziellen Freiheit macht..

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