Iron Mountain Inc. – REIT Neu im Depot

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Mit Iron Mountain (WKN A14MS9) ist das nächste Unternehmen in mein Depot eingezogen, und auch gleichzeitig der nächste REIT. Iron Mountain beschäftigt sich, und ist auch Marktführer für die Lagerung und Sicherung von Dokumenten.

Ich habe das Unternehmen schon eine Weile auf meiner Watchlist, und durch das Auflösen der einen oder anderen Position bei meinen Kryptowährungen, ergaben sich natürlich weitere Möglichkeiten.

Bei einer Dividendenrendite von aktuell ~10% werden viele natürlich Hellhörig. Aber das sollte nicht die Grundlage für eine Investition in Iron Mountain sein. Ich Persönlich finde das Geschäftsmodell interessant, wenn auch viele der Meinung sind, das dieses Überholt ist. Iron Mountain kämpft mit Schwierigkeiten, und so hat man erst sehr spät damit begonnen auf den Zug der Digitalisierung aufzuspringen.

Iron Mountain hat eine lange Geschichte

Gegründet wurde Iron Mountain von Herman Knaust im Jahr 1951. Dies aus einer Not heraus. Herman Knaust war Ursprünglich erfolgreicher Pilzzüchter, und nutzte Stillgelegte Bergwerke und Minen für seine Pilzzucht. Nachdem der Pilzmarkt, mehr und mehr von Großindustrien übernommen wurde, überlegte sich Herman Knaust was er mit seinen Bergwerken noch machen kann.

Die Idee war geboren. Die Sichere Lagerung und Verwahrung für wichtige Daten. Als Vorreiter für diese Idee etablierte man sich als Marktführer und betreut heute über 230.000 Kunden in mehr als 50 Ländern.

Aber ist das Geschäftsmodell im Jahr 2020 noch zeitgemäß. In Zeiten der Digitalisierung, in denen viel in Clouds gespeichert und gesichert wird.

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Besser spät als nie

Wenn auch hoffentlich nicht zu spät, ist Iron Mountain dann endlich 2017, auch auf den Zug der Digitalisierung aufgesprungen. Man hat damit angefangen weitere Geschäftsfelder zu erschließen, und sich ein weiteres Standbein aufzubauen. Der Sicherung und Lagerung von Digitalen Daten. Daher wird auch in neue Rechenzentren investiert. Aktuell liegt der Anteil der neuen Sparte bei ca. 6%. Tendenz steigend.

Auch wenn das Kerngeschäft rückläufig ist, konnte man bisher, wenn auch nur ein kleines Wachstum weiterhin halten. Trotzdem, und das soll natürlich nicht verschwiegen werden. Die Dividende wird aus der Substanz gezahlt, und beim Investieren in neue Rechenzentren muss Iron Mountain darauf achten das der Schuldenberg bald möglichst abgebaut wird.

Und während Iron Mountain erst 2017 auf den Zug aufgesprungen ist, hat die Konkurrenz natürlich nicht geschlafen. Viele andere Wettbewerber sind am Markt unterwegs. Siehe hier zum Beispiel Equinix.

Fazit

Für mich war das Investieren in Iron Mountain, ein Kauf aus Überzeugung das, das Unternehmen auch diese Hürde meistern wird, und nicht die Dividendenrendite von ~10%. Die Eigenkapitalquote von 20% lässt ebenfalls Hoffen. Ich sehe daher, wie eigentlich immer, meine Investition nicht als Spekulation, sondern als Unternehmensbeteiligung.

Gekauft habe ich meine Aktien bei meinem Broker Smartbroker.

Nachfolgend noch mein Youtube Video zu diesem Artikel. Ich würde mich wie immer an dieser Stelle freuen, falls Du es noch nicht getan hast, Wenn Du meinen Kanal abonnierst. Vielen Dank !

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